Die este Klanginstallation zum »Römer Statut« – einem grundlegenden Text des internationalen Rechts – erfährt temporär eine raumgreifende, körperliche Erweiterung: Über Kopfhörer ist der gesprochene Text in verschiedenen Sprachen im gesamten Museum zu hören. Gleichzeitig interpretieren Performer das Statut mit Mimik, Gestik und Bewegung. Sie durchstreifen die Ausstellungsräume und treten dabei in Nähe, Distanz und unerwartete Beziehungen zum Publikum. So begegnen sich Recht, Körper und Öffentlichkeit: Ein abstrakter Rechtstext wird in Sprache, Bewegung und unmittelbarer Begegnung sinnlich erfahrbar.
Idee und Inszenierung: Kami Wilhelmina Manns