Stadtrundgang Singen
Leicht
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Kulturelle Highlights
Der Stadtrundgang „Streifzug durch Singen“ lädt zu einem abwechslungsreichen Spaziergang durch das Herz der Stadt ein. Startpunkt ist die Innenstadt, von dort geht es weiter zum Hohgarten und anschließend in den idyllischen Stadtgarten, wo sich Ruhe, Grünflächen und kulturelle Elemente harmonisch verbinden.
Unterwegs laden zahlreiche Plätze zum Verweilen ein, während Kunstliebhaber und Kulturinteressierte die vielen öffentlichen Kunstwerke entdecken können. Die Route verbindet Geschichte, Kultur und Natur und bietet einen spannenden Überblick über Singens Stadtbild.
Ein besonderes Highlight der Tour sind die drei Museen, die direkt auf der Strecke liegen: Das Kunstmuseum Singen zeigt moderne und zeitgenössische Kunst aus der Vierländerregion Bodensee, das Archäologische Hegau-Museum gewährt Einblicke in die Lebenswelten der Menschen vom Ende der Eiszeit bis ins frühe Mittelalter, und das MAC Museum Art & Cars vereint Oldtimer mit Kunstinstallationen – ein Besuch lohnt sich für Groß und Klein.
Die Route eignet sich für Einzelbesucher, Familien und Gruppen und vermittelt die kulturelle Vielfalt, Geschichte und das städtische Flair Singens. Ob als kurzer Spaziergang oder ausgedehnter Rundgang mit Museumsbesuchen – der Streifzug durch Singen eröffnet immer neue Perspektiven auf die Stadt unterm Hohentwiel.
Autorentipp
Der Stadtrundgang lässt sich problemlos erweitern, etwa durch einen der Singener Themenpfade oder die Tour Kunst in Singen, für die es auch einen Audioguide gibt.
Wegbeschreibung
Hauser-Brunnen
Der Rundgang startet an einem beliebten Treffpunkt mitten in der Fußgängerzone. Den Brunnen ziert eine Stele aus Stahl, gestaltet von dem Künstler Erich Hauser, daher der Name. In der Innenstadt gibt es wohl keinen geeigneteren Ort, um eine Pause einzulegen, ein Eis zu essen oder einfach nur den Trubel zu genießen.
Herz-Jesu-Kirche
Als die Kirche 1911 fertiggestellt wurde, lag sie noch am Ortsrand, heute prägt sie mit ihrer imposanten, neoromanischen Architektur das Bild der Stadt. Auf dem Platz vor der Kirche lädt der Wochenmarkt zum kulinarischen Einkaufsbummel ein.
Lutherkirche
Bei diesem Singener Kleinodlohnt sich vor allem einBlick ins Innere, denn dieornamentalen Malereien haben Seltenheitswert im westlichen Bodenseeraum. Sollten Sie vor verschlossenen Türen stehen, können
Sie den Schlüssel nebenan im Büro der evangelischen Luthergemeinde ausleihen.
Pfarrkirche St. Peter und Paul
Ein Ort von historischer Bedeutung und zahlreichen Wandlungen. Schon vor über 1.200 Jahren stand hier die Dorfkirche von Singen. Besonders sehensund hörenswert: die 2020 eingeweihte Orgel der renommierten belgischen Manufacture d’Orgues Thomas.
Hohgarten
Wo heute Rathaus und Stadthalle stehen, befand sich einst der Dorfkern.
Ein wichtiger Ort der Begegnung ist der Hohgarten indes geblieben.
Vor allem im Sommer, wenn die Gastronomie draußen geöffnet hat und rund um den Narrenbrunnen das Leben tobt, zeigt er seinen ganzen Charme.
Archäologisches Hegau-Museum
Das Archäologische Hegau-Museum weiß nicht nur durch seine umfangreiche Sammlung zu beeindrucken, sondern auch durch das Gebäude, in dem es sich befindet – das 1809 im spätbarocken Stil erbaute
Singener Schloss.
Stadtgarten
Der Singener Stadtgarten ist gleich in mehrfacher Hinsicht einen Besuch
wert. Er ist wunderschön gelegen auf einer Insel zwischen den Armen der
Aach, beheimatet Pflanzen aus aller Welt, hat mit den Golden Apples Kunst von internationalem Rang zu bieten – und eröffnet immer wieder grandiose Ausblicke auf den Hohentwiel.
Scheffelbrücke
Unspektakulär, könnte man meinen, diese nach dem Schriftsteller Joseph Victor von Scheffel benannte, etwa zwanzig Meter lange Brücke. Und doch gilt sie als die teuerste Brücke der Welt. Denn sie wurde 1923 während der Inflationszeit gebaut. Kostenpunkt: schlappe 1,52 Billiarden
Mark.
Schaffhauser Kräutergarten
Eingefasst von Hecken und Lehmmauern, ist dieses Geschenk der Stadt
Schaffhausen ein typisches Beispiel für einen Klostergarten. Der Pflanzplan geht zurück auf den Hortulus von Walahfrid Strabo und weist jene Würz- und Heilkräuter auf, die bereits vor 1.200 Jahren in der
Region angebaut wurden.
Hohentwiel-Blick
Im Vordergrund die Aach, dahinter der Singener Hausberg mit seiner
gewaltigen Festungsruine. Es gibt kaum einen Ort, an dem sich diese Aussicht besser genießen lässt. Das perfekte Plätzchen für den Sonnenuntergang.
Inselpark Wehrd
Lange Zeit ein unzugänglicher Maisacker, wurde die Insel im Zuge der
Landesgartenschau im Jahr 2000 in einen naturnahen Landschaftspark
verwandelt.
Historischer Wasserturm
Das Ende einer Fußgängerzone ist ein ungewöhnlicher Ort für ein Fernrohr.
Doch es ist Teil des Kunstwerks Männliche Figur von Stephan Balkenhol und
lenkt das Augenmerk auf ein bedeutendes Singener Industriedenkmal, den
historischen Wasserturm der Firma Maggi.
Paradiesbaum
In der Hegaustraße wachsen durchaus viele Bäume, doch an der Ecke zur
Scheffelstraße steht sicherlich der auffälligste.Mit seinem Paradiesbaum
hat der Bildhauer Peter Lenk den Sündenfall von Adam und Eva völlig neu
interpretiert – auf ironische und provokante Weise.
Cafe Hanser
Der Rundgang geht dem Hauser-Brunnen und damit seinem Ende entgegen. Ein Highlight hat er aber noch auf Lager – das
Traditionscafe Hanser. Das Besondere: Die nostalgische
Atmosphäre eines Wiener Kaffeehauses, denn die Inneneinrichtung
aus dem Jahr 1934 ist noch komplett erhalten.
Ausrüstung
- dem Wetter angepasste Kleidung
- Getränke