VORTRAG: Von Langhäusern und Pfahlbauten – die Spuren der ersten Bauern zwischen Donau und Bodensee
Vor rund 8000 Jahren vollzieht sich zwischen Donau und Bodensee ein prägender Wandel: Aus Jägern und Sammlern werden Bauern und Viehzüchter. Dr. Renate Ebersbach präsentiert neueste Forschung und zeigt, wie sich die frühen Bauern an das Leben in Gewässernähe anpassten.
In der Jungsteinzeit vollzieht sich ein entscheidender Wandel: Aus Jägern und Sammlern werden Ackerbauern und Viehzüchter. In der Bodenseeregion verbinden wir diesen Umbruch meist mit den berühmten Pfahlbauten. Doch bereits 1000 Jahre vor deren Entstehung erzählen Spuren der Sesshaftwerdung eine ebenso spannende Geschichte.
Zwischen Donau, den Hegau-Vulkanen und dem Bodenseeufer breitet sich die neue Lebensweise in das Voralpenland aus. Die frühen Menschen lernen, sich an das Leben in Gewässernähe und Feuchtgebieten anzupassen – ein Schritt, der die Grundlage für spätere Kulturen bildet. In ihrem Vortrag gibt Dr. Renate Ebersbach Einblicke in die neuesten Forschungsergebnisse und zeigt anschaulich, wie die frühen Bauern im Umfeld des Bodensees vor rund 8000 Jahren gelebt haben.