Die Alb-Hegau-Keramik zählt zu einer der schönsten Fundarten im südwestdeutschen Raum. Prof. Gerd Stegmaier gibt Einblicke in einen spannenden Forschungsbereich des eisenzeitlichen Hegaus.
Keramik ist seit der Jungsteinzeit nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Auch heute noch nutzen wir sie jeden Tag. Im 8. bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. entsteht im Hegau einer der beeindruckendsten und schönsten Keramiktypen des prähistorischen Südwestdeutschlands. Die sogenannte „Alb-Hegau-Keramik“ tritt, wie ihr Name vermuten lässt, besonders im Bereich westlich des Bodensees und auf der Schwäbischen Alb auf. Mit ihrer aufwändigen Ornamentik und der auffälligen Bemalung wurde sie vor allem in rätselhaften rituellen und sakralen Kontexten genutzt. Prof. Gerd Stegmaier gibt Einblicke in einen spannenden Forschungsbereich des eisenzeitlichen Hegaus.