Die deutsch-französiche Künstlerin Véronique Verdet (*1967) thematisiert auf einfühlsame Weise kollektive Wanderungsbewegungen, das Verhältnis von Menge und Individuum, Räume und Orte, Grenzen und Abgrenzungen, Zugehörigkeit und Isolation.
Verdet
ist ist mit Zeichnungen und Installationen hervorgetreten, die sie
selbst als eine »fiktive gesellschaftliche Kartografie« beschreibt.
Eigens für den Projektraum des Kunstmuseums Singen,
inmitten der Ausstellung ihrer Großeltern, des Künstlerpaares Walter Herzger und Gertraud Herzger-von Harlessem, hat Véronique Verdet eine
neue filigrane, dabei großformatige Cluster-Zeichnung aus ihrer Serie
»Fouloscopie« realisiert, die sie mit weiteren Zeichnungen und
Miniaturfiguren in Kästen kombiniert.