Lange Nacht der Demokratie | Filmvorführung "Verbotene Bücher - Kulturkampf in den USA"
Im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie Baden-Württemberg laden die Städtischen Bibliotheken Singen zu einer Filmvorführung des Dokumentarfilms „Verbotene Bücher – Kulturkampf in den USA“ ein.
In den USA ist ein Kulturkampf um Bücher und den Zugang zu Literatur entbrannt. Immer häufiger werden Bücher aus Schulbibliotheken entfernt, weil sie beispielsweise Themen wie Rassismus, die Geschichte der Sklaverei oder LGBTQ thematisieren. Gleichzeitig setzen sich Bibliothekarinnen und Bibliothekare für das Recht auf Lesefreiheit und den freien Zugang zu unterschiedlichen Perspektiven ein. Der Film zeigt Menschen, die sich gegen Einschränkungen der Literatur- und Informationsfreiheit stellen und dabei selbst unter Druck geraten.
„Verbotene Bücher – Kulturkampf in den USA“ wirft damit auch Fragen auf, die für eine demokratische Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind: Wie frei muss der Zugang zu Informationen sein? Wo beginnt Zensur? Wer entscheidet, welche Inhalte zugänglich sein dürfen? Und welche Rolle spielen Bibliotheken beim Schutz von Meinungs- und Informationsfreiheit?
Die Städtischen Bibliotheken Singen möchten mit der Filmvorführung einen Raum für Austausch und Reflexion über diese Fragen schaffen – passend zum Anliegen der Langen Nacht der Demokratie, die landesweit Begegnung, Diskussion und gemeinsames Nachdenken über Demokratie ermöglicht.
Weitere Informationen zur Langen Nacht der Demokratie: