BILDGESPRÄCH: GERD BLUM
Mit dem Titel »Vom Kosmos zum Prater« steigt der Professor für Kunstgeschichte, Prof. Dr. Gerd Blum (Münster und Wien) tief in die Betrachtung einer Werkgruppe von Harald F. Müller ein. Sie besteht aus 24 großformatigen Fotografien nach gedruckten Fotografien v.a. aus Firmenarchiven und Zeitschriften. Diese »monumentalen Repros«, wie Müller sie betont sachlich nennt,verbinden zwei gegensätzliche Traditionen der neuzeitlichen westlichen Kunst: zum einen die Vorstellung, dass eine perfekte Bildkomposition die Perfektion und Ordnung des Kosmos veranschaulicht, zum anderen die Haltung, die Welt als einen Atomismus aus Pixeln, als ein Wirbeln des Zufalls, zu begreifen.
Mit dem Titel »Vom Kosmos zum Prater« steigt der Professor für Kunstgeschichte, Prof. Dr. Gerd Blum (Münster und Wien) tief in die Betrachtung einer Werkgruppe von Harald F. Müller ein. Sie besteht aus 24 großformatigen Fotografien nach gedruckten Fotografien v.a. aus Firmenarchiven und Zeitschriften. Diese »monumentalen Repros«, wie Müller sie betont sachlich nennt, verbinden zwei gegensätzliche Traditionen der neuzeitlichen westlichen Kunst: zum einen die Vorstellung, dass eine perfekte Bildkomposition die Perfektion und Ordnung des Kosmos veranschaulicht, zum anderen die Haltung, die Welt als einen Atomismus aus Pixeln, als ein Wirbeln des Zufalls, zu begreifen.
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