"Hegauer Kegelspiel" Alter Postweg
Mittel
Der Premiumwanderweg „Alter Postweg“ führt auf 9,2 Kilometern durch die imposante Vulkanlandschaft des Hegaus und bietet traumhafte Ausblicke auf Vulkankegel, Bodensee und Alpen. Historisch bedeutsam und naturnah – ideal für eine etwa 2,5-stündige inspirierende Wanderung mit Start an der Postweghütte bei Watterdingen.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Geologische Highlights
Wegebeschaffenheit
Wegmarkierung
Durch die uralte Vulkanlandschaft des Hegaus führt ein Weg, der Geschichten aus längst vergangenen Zeiten erzählt: Der Premiumwanderweg „Alter Postweg“ wurde bereits 1561 genutzt, um Nachrichten von Engen bis ins ferne Elsass zu transportieren. Heute inspiriert er Wanderer dazu, die stille Schönheit des Hegaus zu entdecken. Der Rundweg ist 9,2 Kilometer lang mit mittlerem Schwierigkeitsgrad. Er kann in ca. 2,5 Stunden begangen werden.
Startpunkt ist der Parkplatz der Alten Postweghütte oberhalb von Watterdingen. Im ersten Streckenabschnitt begeistern die Aussichtspunkte Hoher Rain und Haseln mit traumhaften Blicken weit über den Hegau mit seinen markanten Vulkankegeln. Begleitet von herrlichem Panorama geht es entlang üppiger Wiesen und lichter Wälder zum Aussichtspunkt Napoleonseck. Hier standen sich während der napoleonischen Kriege im Jahr 1800 Österreicher und Franzosen gegenüber. Heute genießen Wanderer an diesem Ort einen atemberaubenden Blick auf die erhabenen Vulkankegel von Hohenstoffeln, Hohenhewen, Hohenkrähen und Hohentwiel – zudem breitet sich in der Ferne der glitzernde Bodensee aus. An klaren Tagen scheinen die kantigen Alpenriesen am Horizont zum Greifen nah.
Anschließend führt der Weg zum Aussichtspunkt Maienbohl und zweigt dann zum Bisberg ab. Diese unbewaldete Molassehöhe zeigt bei einer beeindruckenden Rundumsicht noch einmal den wilden Charme des Hegaus. Vorbei an der leise gluckernden Biberquelle geht es nun zurück zum Ausgangspunkt. An der Alten Postweghütte rundet eine einladende Grillstelle die Tour gemütlich ab.
Wegbeschreibung
Der Alte Postweg wurde bereits 1561 von Boten teils zu Fuß, aber auch als Berittene genutzt um Nachrichten von Engen bis ins Elsass zu übermitteln. Ab 1700 verlor der Alte Postweg an Bedeutung, da die sogenannte Dauphin-Straße von Engen nach Donaueschingen errichtet wurde. Noch heute ist der Alte Postweg als Wanderweg über die Grenzen hinaus bekannt.
Startpunkt ist der Parkplatz an der Alten Postweg Hütte, oberhalb Watterdingen.Am Parkplatz an der Alten Postweghütte (1) beginnt die rund 10 km lange Wanderung auf dem Alten Postweg. Vom Hohen Rain bis zum Napoleonseck genießt man fortlaufend eine der schönsten Aussichten über den Hegau hinweg bis zur Alpenkette. Unterwegs laden verschiedene Rastplätze zum Verweilen ein.
Der Weg führt die Wanderer in Richtung Leipferdingen. Vom Aussichtspunkt Haseln (2) blicken Sie nicht nur in diese nächste Ortschaft, sondern auch gleichzeitig über die Landkreisgrenze hinaus. Durch den Wald und auf Wiesenwegen gelangen Sie durch den Hundsrücken direkt zum Napoleonseck (3). Hier eröffnet sich der Weitblick über den Hegau mit seinen markanten Vulkanbergen. Es grüßen Hohenstoffeln, Hohenhewen, Hohenkrähen und Hohentwiel aus der Ferne. Bei guter Fernsicht scheinen der Bodensee und die Alpenkette nur einen Katzensprung entfernt (4). Die dortige Himmelsliege bietet sich für eine kleine Verschnaufpause an.
1800 kam es am Napolenseck im Napoleonischen Krieg zu einer Schlacht zwischen Franzosen und Österreichern. Die Österreicher hatten sich vom Bisberg, den Sie als nächstes erreichen werden, bis ins Tal unten in Watterdingen aufgestellt. Die Franzosen nahmen die Schlachtordnung parallel vom Start des Premiumwanderwegs auf. Die Schlacht weitete sich bis auf die Gemarkung Engen aus. Die Franzosen errangen hier einen wichtigen Sieg gegen die Österreicher. Daher ist der Name der Stadt Engen im Arc de Triomphe in Paris verewigt.
Nach dem Aussichtpunkt Maienbohl (5), an dem sich der Hegau nochmals von seiner schönsten Seite zeigt, erreichen Sie den Bisberg (6). Diese gänzlich unbewaldete Molassehöhe von 766 m bietet eine bemerkenswerte Rundumsicht. Auf etwa halber Strecke bis zum W iedererreichen des Alten Postweges können Sie die Biberquelle entdecken. Der kleine Bach Biber nimmt schon kurz nach dem Ursprung in Watterdingen bei Blumenfeld den aus dem Rohrertal zufließenden Etzelbach auf und fließt durch Beuren a.R. und Büßlingen in die Schweiz bis die Biber letztlich im Rhein mündet.
Die rund 2,5 – stündige Tour führt sie schlussendlich nochmals auf den Alten Postweg (7) und von dort zum Ausgangspunkt der Wanderung, zum Parkplatz an der Alten Postweghütte zurück. Dort laden eine Grillstelle und mehrere Tische und Bänke zu einer abschließenden Rast ein.
Ausrüstung
Festes Schuhwerk und ausreichend Proviant